Velten will sich angemessen präsentieren

Stadteingang Velten

Die Stadt Velten hatte im Rahmen einer Ideensammlung für einen Stadtrundgang und der Neugestaltung der Stadteingänge zu einem Workshop geladen. Dazu haben sich Vertreter der Stadt, Kunst und Kultur, einige Stadtverordnete sowie Bürger, die sich für Stadtgeschichte von Velten engagieren, und wir von Pro Velten zusammengefunden. Die Verwaltung hatte hierzu schon in anerkennender Weise erhebliche Vorarbeit geleistet. 

Die Anwesenden konnten somit direkt mit konstruktiven Ideen und Anregungen dazu beitragen, dass man verhältnismäßig schnell einen roten Faden für das angestrebte Vorhaben erzielen konnte. Hier ein paar Eckpunkte, die unsere Stadt mit geschichtlichem Hintergrund attraktiver machen sollen. 

Man möchte von den 43 historischen Ofenfabrik-Tafeln einen Großteil in den neuen ortsüblichen Farben (orange/rot) und einer zeitgemäßen Form in neuem Glanz erstrahlen lassen. Damit ist beabsichtigt die Historie der Stadt nicht nur durch Darstellung der damaligen Ofenfabriken zu präsentieren, sondern auch deren Geschichte und überlieferten Anekdoten, die gleichermaßen zur Entwicklung unserer Stadt gehören wie die Ofenfabriken selbst. In diesem Zusammenhang sind auch digitalisierte Info-Tafeln am Bahnhof und Markt sowie eine App, die bei einem Stadtrundgang begleitend informieren soll, vorgesehen. Außerdem gibt es die Idee, dass eventuell eine Leitfigur wie zum Beispiel ein „Ziegelei- Arbeiter“ für die Großen und Kalli Kachel für die Kleinen in erklärender Weise den Stadtrundgang informativ und unterhaltsam begleiten sollen. Um zusätzlich die Aufmerksamkeit auf die Historie unserer Stadt zu lenken, ist beabsichtigt an stark frequentierten Ortseinfahrten eine Stele aus besonders robustem Corten-Stahl mit charakteristischem Inhalt aufzustellen (siehe Beispielfoto als eine der Möglichkeiten). Dieser Grundgedanke der Willkommensdarstellung wurde im Workshop im Rahmen einiger Möglichkeiten von allen Beteiligten favorisiert, da diese Art der Präsentation ein zeitloses, aber attraktives Bild im Einklang mit Historie und modernem Design steht. Sicherlich ist dies nicht mit dem für 2022 vorgesehenen Budget von 50.000 € und möglicher Förderung allein umzusetzen, aber mit einem konkreten Plan über einen absehbaren Zeitraum zu realisieren, was der Stadt mit Sicherheit auf längere Sicht zugute kommt.

Fotocollage: Axel Jakobeit

geschrieben von
Axel Jakobeit

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